SOFIA (Support Of Female Improvising Artists) greift eine Idee des amerikanischen Förderprogramms Sisters in Jazz auf, das zur musikalischen Weiterbildung von Jazzmusikerinnen eingerichtet wurde, ergänzt es aber um eine wichtige Komponente: Neben der künstlerischen Profilierung junger Musikerinnen geht es um die Förderung ihrer Vernetzung und Selbstvermarktung. Mit dieser Ausrichtung reagiert SOFIA auf die spezifischen Anforderungen, die gegenwärtig an junge improvisierende Musikerinnen gestellt werden, und versteht sich als Teil eines neu erwachten Trends zur gezielteren Förderung junger Musikerinnen (z.B. Take Five Europe). Aufgrund seiner eigenständigen Ausrichtung positioniert sich SOFIA im internationalen Kontext als Pionierprojekt.

Sechs sorgfältig ausgewählte Musikerinnen aus der Schweiz, England und Österreich besuchen während vier Tagen Workshops zu Themen wie Booking, PR, Buchhaltung, Altersvorsorge und mehr.

NACHHALTIGKEIT

SOFIA versteht sich als ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt zur Frühförderung junger Musikerinnen. Um das Projekt laufend zu verbessern, wird zum einen eine visuelle Dokumentation (Fotos, Video) des Projektes durchgeführt, auf deren Grundlage die Effektivität der einzelnen Module überprüft wird, zum anderen eine Evaluation, die besonders darauf abzielt, mögliche Verbesserungen für die Folgejahre zu profilieren.

STIMMEN VON TEILNEHMERINNEN

”It could help to understand myself – when I see how the other women feel, think, work, play.“, Andrea Šulcová/Flöte Czech Republic

„Wir haben viele Informationen und super Tipps bekommen, vor allem im Bezug auf Vermarktung und Booking, aber auch generell über Themen, die besonders Frauen im Musikbusiness betreffen.“, Anna Keller/Saxophon Österreich