SOFIA (Support Of Female Improvising Artists) greift eine Idee des amerikanischen Förderprogramms Sisters in Jazz auf, das zur musikalischen Weiterbildung von Jazzmusikerinnen eingerichtet wurde, ergänzt es aber um eine wichtige Komponente: Neben der künstlerischen Profilierung junger Musikerinnen geht es um die Förderung ihrer Vernetzung und Selbstvermarktung. Mit dieser Ausrichtung reagiert SOFIA auf die spezifischen Anforderungen, die gegenwärtig an junge improvisierende Musikerinnen gestellt werden, und versteht sich als Teil eines neu erwachten Trends zur gezielteren Förderung junger Musiker (z.B. Take Five Europe). Aufgrund seiner eigenständigen Ausrichtung positioniert sich SOFIA jedoch auch im internationalen Kontext als Pionierprojekt.

Neun sorgfältig ausgewählte Musikerinnen aus der Schweiz, Österreich, Italien, Deutschland und Frankreich besuchen während sieben Tagen Workshops zu Themen wie Booking, PR, Musikphysiologie und Performance. Zudem erarbeiten Sie ein Musikprogramm unter professioneller Anleitung.

NACHHALTIGKEIT

SOFIA versteht sich als ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt zur Frühförderung junger Musikerinnen. Um das Projekt laufend zu verbessern, wird zum einen eine visuelle Dokumentation (Fotos, Video) des Projektes durchgeführt, auf deren Grundlage die Effektivität der einzelnen Module überprüft wird, zum anderen eine Evaluation, die besonders darauf abzielt, mögliche Verbesserungen für die Folgejahre zu profilieren.